Friday for Future Demonstration Umweltpolitik Klimapolitik Klimawandel

Erzürnt euch!

Wow! Über drei Monate ohne einen einzigen Beitrag. Ich wollte schon einen Rückzieher machen und doch keine Beiträge mehr veröffentlichen, doch nun hat es mich wieder gepackt. Den Grund verrate ich euch gleich. Ich werde von nun an versuchen jede Woche einen „On my mind Beitrag“ bzw. eine Kolumne zu einem Thema zu veröffentlichen, dass mich gerade begeistert, bewegt oder einfach nur in irgendeiner Weise beschäftigt. Das Thema in dieser Woche sind die Fridays for Future Demonstrationen von vergangenem Freitag. Sie bzw. das „Nicht-Handeln“ unserer Politiker sind der Grund, weswegen ich wieder anfangen möchte regelmäßiger zu schreiben.

Nicht tatenlos zusehen

Ich habe mich dermaßen über unsere Regierung aufgeregt, dass ich meinem Ärger irgendwo Luft machen möchte. Was bietet sich hierfür besser an, als der eigene Blog. Doch eins nach dem anderen. Am vergangenen Freitag war ich, genau wie ca. 1,4 Millionen andere Demonstrantinnen, auf der Straße um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren. Es war so motivierend zu sehen, wie viele unterschiedliche Personengruppen auf der Straße waren, um für unser aller Zukunft zu demonstrieren. Wie ein Schlag ins Gesicht waren dann die Ergebnisse, die nach nächtelangen Verhandlungen von unsere Bundesregierung präsentiert wurden. Ganz ehrlich, soll das ein Witz sein? Schämen sich alle Beteiligten nicht in Grund und Boden???

Es gibt ja den weisen Satz, manchmal ist es besser einfach nichts zu sagen. Manchmal wäre es auch besser nichts zu beschließen, als mit einer solchen Lächerlichkeit an die Öffentlichkeit zu treten und sich dann dafür allen ernstes auch noch zu feiern. Der einzige positive Aspekt ist finde ich, dass Bahnfahren billiger werden soll. Damit hat es ich dann aber auch schon erledigt. Wie können vom Volk gewählte Menschen mit einer Verantwortung für Millionen Bürgerinnen und deren Nachkommen, sowas von unfähig bzw. mutlos sein, ich kann es wirklich nicht fassen. Für mich, und ich hoffe für viele von uns, bedeutet das, dass wir nicht länger tatenlos zusehen sollten, wie unsere Welt den Bach runter geht.

Raus aus der Komfortzone

Das heißt, „leider“: Raus aus der Komfortzone. Es gibt so vieles, was man selbst tun kann, auch wenn einem von allen Seiten eingeredet wird, das bringe alles nichts. Zumindest kann man sich dann hinterher nicht vorwerfen, man hätte tatenlos zugesehen. Neben all den alltäglichen Dingen, einige Beispiele findet ihr hier, kann man sich politisch engagieren, auf Demos gehen, mit Freunden/Kollegen/Familienmitgliedern diskutieren, Briefe an Politiker schreiben und, und und. Es gibt auf jeden Fall keine Ausrede mehr, denn scheinbar müssen wir selber handeln. Unsere „Volksvertreter“ tun es nämlich leider nicht. Es steht zu viel auf dem Spiel, als einfach nur vom Sofa aus zu zusehen.

Foto im Header via Unsplash: Markus Spiske on Unsplash

  • Kommentare ( 2 )

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    Diana

    Hi Neele, ich kenne Freiburg von früher als ehemalige Öko-Hauptstadt und Grünen-Hochburg aufgrund der vielen Studenten! Ich war eine glückliche radfahrende Studentin dort und bin immer noch jemand, die kein Auto besitzt. Zum Glück komme ich mit inzwischen zwei kleinen Kinder immer noch ohne Auto und Flüge aus. Aber es ist trotzdem sehr wichtig, umzudenken, auch für die nächsten Generationen.

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      Neele Hofmann

      Ich denke auch, dass man es einfach wollen muss. Gerade in der Stadt nervt ein Auto doch eher, weil man eh nicht voran kommt. Es ist super wichtig, das finde ich auch. Liebe Grüße Neele

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