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Billig-Mode, Nein Danke? Ist Fair Fashion die Zukunft?

Puh… vor ca. zwei Wochen kamen aber mal wieder zwei heftige Dokumentation zum Thema Produktionsbedingungen auf Arte. Da mir das Thema irgendwie keine Ruhe lässt, möchte ich euch gerne an meinen Gedanken und Fragen zu diesem Thema teilhaben lassen.

Ich habe lange überlegt, ob ich über dieses heikle Thema etwas schreiben soll oder nicht, habe mich dann aber dazu entschieden es zu tun. Ich möchte aber ausdrücklich daraufhinweisen, dass das hier meine persönliche Meinung darstellt und ich keine Garantie auf Faktengenauigkeit geben kann. Das ist ein Lifestyle Blog, ich schreibe u.a. über Mode, trage selbst fast nur Kleidung von ZARA und H&M, dennoch interessiere ich mich für Themen wie Fairfashion, obwohl mir durchaus bewusst ist, dass es sich dabei um einen großen Widerspruch handelt.

Die Produktionsbedingungen in Bangladesch

Schon lange beschäftige ich mit dem Thema Nachhaltigkeit. Als ersten Schritt haben mein Freund und ich uns entschieden, (fast) nur noch im Bio-Laden, in unserem Fall Alnatura, oder auf dem Markt einzukaufen. Wir machen das zum einen weil es dort, wie ich finde, einfach tolle Lebensmittel zu kaufen gibt, die man woanders nicht bekommt. Zum anderen aber, weil ich nicht ertragen kann wie Tiere gequält werden und Bauern am Existenzminimum leben, nur damit ich mir billige Milch und billigstes Fleisch kaufen kann.

Warum bin ich hier so konsequent und bei Mode nicht? Leider kann ich die Frage nicht beantworten. Vielleicht liegt es daran, dass die Bauern um die Ecke wohnen und wir ihre Höfe auf Wanderungen häufig direkt vor unseren Augen haben. Ich vermute wer einmal die Kinder in Bangladesch gesehen hat, wie sie unsere Kleider nähen, wird diese Kleider dann auch nicht mehr kaufen können. Als ich in der Dokumentation auf Arte gesehen habe, wie das Leder für unsere Taschen und Schuhe gegerbt wird, wurde mir kurz schlecht. Die Menschen atmen stundenlang giftige Dämpfe ein, waten barfuß durch Chemikalien und können von dem Hungerlohn noch nicht mal anständig leben.

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Was also tun?

Neben den grausamen Bildern hat die Dokumentation auf Arte auch deutlich gemacht, dass ein kompletter Konsumverzicht für die Menschen vor Ort noch schlimmer wäre, als ihr erbärmliches Leben, welches sie durch unseren Konsumwahn führen müssen. Es wurde ebenfalls herausgestellt, dass es gerade für die Modeindustrie wahnsinnig schwierig ist „sauber“ zu produzieren, selbst wenn sie es wollten. Die Wege sind zu verzweigt. Für ein Kleidungsstück müssten über die Baumwolle und den Garn bis hin zur Farbe und den Knöpfen sowie dem Transportweg nach Europa unzählige Zwischenschritte überprüft werden. Sicher hätten die Unternehmen die Macht, die Dinge ein Stück weit zu ändern, bzw. zu verbessern. Aber ich finde auch hier ist es sehr verkürzt gedacht nur der Modeindustrie den Buhmann zu zuschieben. Wenn es um Geld und Profit geht ist, vermute ich, jeder sich selbst der nächste. Härtere Gesetze könnten Abhilfe schaffen. Nur, auch das wurde deutlich, wenn ein Land damit anfängt, ziehen die Produktionen weiter in das nächste Land und immer so weiter. Es müssten also schärfere Gesetze von Seiten der EU her. Die hat aber momentan wahrscheinlich ganz andere Probleme…

Fair Trade Mode?

Immer mehr Unternehmen beginnen jedoch einen Teil ihrer Produkte zumindest „fairer“ zu produzieren. So hat beispielsweise H&M schon länger auch Teile aus Bio-Baumwolle in seinem Sortiment. Außerdem kommen in regelmäßigen Abständen so genannte Conscious Kollektionen auf den Markt. H&M verpflichtet sich bei diesen Kollektionen sieben Mindeststandards einzuhalten. Diese beinhalten u.a. ethisch zu handeln, verantwortungsbewusste Partner auszuwählen, klimaschonend zu produzieren sowie einen verantwortlichen Umgang mit natürlichen  Ressourcen. Ob das alles mehr oder weniger heiße Luft ist und durch wen all diese Vorhaben kontrolliert werden kann ich leider nicht sagen.

Nach dem Einsturz des Rana-Plaza Fabrikgebäudes in Bangladesch haben auf Druck eines internationalen Gewerkschaftsbundes immerhin 200 Firmen ein Abkommen zur besseren Gebäudesicherheit und Feuerschutz für Bangladesch unterzeichnet. Bei der Überprüfung der Einhaltung dieser Standards kamen allerdings große Sicherheitsmängel ans Tageslicht. 28 Fabriken musste sofort geschlossen werden. Immerhin ist dieses Abkommen aber ein erster Schritt in eine neue, richtige Richtung.

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Andere Unternehmen arbeiten bereits seit Jahrzehnten fair und nachhaltig und können über die Ansätze von H&M vermutlich nur schmunzeln. Hessnatur ist ein solches Unternehmen. Es wurde bereits in den 70er Jahren aus einer Not heraus von dem Ehepaar Dorothea und Heinz Hess gegründet. Das Paar suchte chemisch unbehandelte Strampelanzüge für ihr Baby. Sie bestellten Naturtextilien und gründete ihren Versandhandel, da sie offenbar nicht alleine waren mit dem Wunsch nach „sauberer“ Kleidung. Später wurde dann auch Damen- und Herrenmode in das Sortiment aufgenommen, mittlerweile ist das Sortiment noch weiter gewachsen und umfasst u.a Bettwäsche und weitere Hometextilien.

Firmen wie Hessnatur profitieren von dem aktuell noch in den Anfängen stehenden Boom von fairgehandelter Kleidung. Ich erinnere mich noch sehr gut, als Reformhäuser und Bioläden von den meisten Menschen nur belächelt wurden und die Käufer als „Ökos“ abgetan wurden. Und wo stehen wir heute? Jeder Discounter hat eine eigene Bio-Linie in sein Sortiment aufgenommen. Die Menschen werden immer sensibler, was den Verschleiß unserer Umwelt angeht. Durch das Internet erfahren wir schneller, was auf der Welt passiert und wie viele Menschen leiden müssen, damit wir uns unser verschwenderisches Luxusleben leisten können. Es könnte deshalb gut sein, dass die Modeindustrie die nächste große Branche sein wird, welche umdenkt und beginnt fairer und nachhaltiger zu produzieren. Seitdem die Bilder der eingestürzten Ranz-Plaza Fabrik in Bangladesch mit über 1000 Toten um die Welt gingen, schwingt bei mir, bei jedem Einkauf, ein bisschen schlechtes Gewissen mit.

Neue Ansätze in der Modeindustrie

Ihr seht, ich bin ratlos. Ich persönlich möchte nicht darauf verzichten mir neue Kleider zu kaufen. Dafür macht mir Mode viel zu viel Spaß. Und, wo sollte man denn dann auch anfangen? Beim Handy? Bei den Möbeln? Beim Auto? Beim Fernseher? Bei Fußbällen? Nahezu ALLES wird ja unter eher fragwürdigen Umständen produziert. Selbst ein Label wie „Made in Germany“ verspricht keine Sicherheit. Dieses bedeutet lediglich, dass der letzte Schritt in Deutschland stattfand. Wo etwaige Materialien dafür herkommen, kann so nicht überprüft werden. Auch große Modeketten an den Pranger zu stellen finde ich schwierig. Fast alles wird in Asien produziert, auch von großen Marken, welche ihre Mode teuer verkaufen. Dieses Thema ist sehr komplex. Die Welt ist manchmal schlecht, hart und ungerecht. Nur können wir das ändern? Ich werde auf jeden Fall versuchen, vermehrt Second Hand zu kaufen. Außerdem möchte ich noch genauer überlegen, ob ich etwas wirklich „brauche“ oder nicht was sehr ähnliches schon im Schrank hängen habe.

Diese Idee greift auch Laura Apel vom Projekt „Kleiderrebell“ auf. Das Projekt wird von der größten  Crowdfunding-Community in Deutschland, Startnext, unterstützt. Meine Schwägerin in Spe – ihr wisst schon, die, die für meinen Blog „verantwortlich ist 🙂 – arbeitet bei Startnext in Berlin. Die Crowdfunder unterstützten schon viele mittlerweile erfolgreiche Projekte und Kleiderrebell finde ich besonders interessant. Laura möchte gerne eine Art Online-Shop ins Leben rufen, in dem man sich Kleider ausleihen kann. Sobald einem diese nicht mehr gefallen, schickt man sie zurück und jemand anderes kann sie ausleihen. Ich finde diese Idee großartig, da sicher viele das „Problem“ eines vollen Schrankes und nichts anzuziehen kennen. So kann man alle Klamotten die man nicht mehr selbst trägt anderen zum ausleihen zur Verfügung stellen. Ich hoffe, das Projekt erreicht sein Finanzierungsziel und startet voll durch (ihr könnt Laura noch bis zum 22.11.15 unterstützen).

Gefällt Dir die Idee von Kleiderrebell? [fblike]

„Hoffnung“ bieten aber auch Firmen wie Hessnatur, die beginnen, sich ein jüngeres Image zu verpassen. Gäbe es ähnliche Mode wie bei ZARA o.ä. wäre ich sehr gerne bereit hierfür mehr auszugeben. Bisher finde ich das Sortiment der meisten Fair-trade-Firmen aber eher basic und nicht sehr modisch.

Was denkt ihr? Kauft ihr Fairtrade Mode und habt ihr Tipps, wo es moderne und „trendige“ Teile zu kaufen gibt? Habt ihr beim Kauf von in Asien produzieren Klamotten auch ein schlechtes Gewissen? Ich bin gespannt auf eure Meinung.

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  • Kommentare ( 19 )

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    anitaswelt

    Ich finde das überhaupt keinen Widerspruch, sondern sehe es viel mehr als ersten Schritt oder erste Bewusstwerdung auf einem langen Weg zu mehr Fairness im Kleiderschrank – oder vielleicht gar im ganzen Konsum?

    Man kann nicht von einem Tag auf den andern alles umkrempeln und soll das meiner Meinung nach auch nicht. Erstmal dort, wos relativ einfach geht, denn jeder Schritt ist einer in die richtige Richtung. Vieles geht ruckzuck, anderes braucht mehr Vorlaufszeit oder intensive Recherche, damit es auch sauber umgesetzt werden kann.

    Oftmals gibt es ja ab dem Moment, wo man sich der Zustände bewusst wird, ohnehin kein Zurück mehr.

    Ich finde es auf alle Fälle toll, dass Du so offen über das Thema schreibst und zeigst, dass man durchaus noch „auf dem Weg“ sein kann und dennoch seine Meinung kundtun darf – niemand ist perfekt und das sollte auch nie der Anspruch sein.

    In dem Sinne herzlichen Dank für Deinen Artikel!

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      Neele Hofmann

      Vielen lieben Dank für deine Worte! Es beruhigt mich zu hören, dass andere ähnlich denken wie ich. Du hast völlig Recht, alles auf einmal kann man nicht ändern. Ich sehe es auch als Weg an und denke, dass in Zukunft sicher noch viele Menschen umdenken werden. Ganz liebe Grüße, Neele

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    Georgette

    Hallo Neele,

    ein schöner Beitrag. Auch ich stehe aus ethischen Gründen vor ähnlichen Problemen. Mein Ansatz besteht momentan darin, mir deutlich weniger Kleidung zu kaufen, um kein Opfer der sinnlosen „Fast Fashion“ zu sein und dafür auch mehr Geld für jedes einzelne Teil zur Verfügung stehen zu haben. Seit mehreren Jahren folge ich diversen Modeblogs und habe so Stück für Stück für mich herausgefunden, was mir steht. Ich gehe nun mit einem sichereren Gefühl für meine Neigungen und Bedürfnisse auf die Pirsch; so lassen sich Fehlkäufe verringern. Meine Hauptbezugsquellen für schöne Teile sind maedchenflohmarkt.de, wo man hochwertige Second Hand Kleidung erstehen kann und COS, dessen Basic-Teile mich durch ihren guten Preise und ungewöhnlichen Schnitte überzeugen. Für Taschen kann ich das Label Matt&Nat (liefert ohne Zollgebühren nach Deutschland) empfehlen. Vor kurzem entdeckt habe ich außerdem die Labels deniseroobol.com und Jan N‘ June (jannjune.com).

    Kurz noch etwas zum Thema „was kann die Einzelne schon tun“: du als Verbraucherin besitzt eine große Macht, die in deinen individuellen Kaufentscheidungen begründet ist. Jede davon ist ein Statement. Unternehmen untersuchen ihre Zahlen genau und merken, wenn sich Verbraucher* gegen sie wenden. Diese Macht sollte man nutzen, so oft es geht.

    Zu guter Letzt noch einen Lob an deinen Blog, ich finde ihn sehr ansprechend gestaltet und wünsche dir damit viel Erfolg.

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      Neele Hofmann

      Liebsten Dank für deine Worte, das freut mich sehr, dass dir der Blog gefällt. Danke auch für die tollen Tipps, Matt&Nat kannte ich schon, die Taschen sind echt cool. Die anderen beiden Shops habe ich mir eben angeschaut und sie gefallen mich auch super gut. Die Teile gehen ja etwas in Richtung COS. Das meinte ich eben, ich finde es schwer moderne Fairfashion zu finden. Wie man sieht kommen aber immer mehr Shops auf den Markt, ich glaube das wird sich in Zukunft noch verstärken. Es ist gut zu wissen, dass auch der einzelne Käufer Macht hat, das war mir vorher nicht so bewusst. Liebe Grüße aus Freiburg, Neele

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    Tine

    Das ist wirklich immer ein Zwiespalt… Auf der einen Seite möchte man gerne faire Mode kaufen, aber dann ist sie nicht zu modern genug. Eine komplette Gesellschaft muss umdenken und das wird ein langer Prozess.
    Ich bin da auch nicht besser und ich habe schonmal bei Hessnatur gestöbert. Und hatte ein ähnliches Problem wie du. Es hat mich kaum etwas angesprochen :/

    Liebe Grüße
    Tine

    http://fairytaleoflife.com/

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      Neele Hofmann

      Hallo Tine, ja mir geht es, wie gesagt, genauso… Ich werde dann doch wieder bei ZARA o.ä. schwach. Aber in den Kommentaren wurden mir echt gute Alternativen vorgeschlagen, da kannst du ja auch mal schauen. 😉 Ich glaube auch, dass das ein Prozess ist und bin mir ziemlich sicher, dass auch die großen Firmen über kurz oder lang umdenken müssen. Das war bei den Biolebensmitteln ja ähnlich. Allein, dass wir alle uns darüber austauschen zeigt ja, dass das Interesse riesig ist. Ganz liebe Grüße nach Kiel und bis bald, Neele

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    Daniela

    Ich finde es gut, dass du das Thema mal angeschnitten hast. Man muss sich einfach stärker im klaren drüber sein, wie sehr uns das Thema angeht. Und den Bauern um die Ecke, den kennt man ja einfach und man sieht, wie er lebt und seinen Hof bearbeiten muss.

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      Neele Hofmann

      Vielen Dank! Ja, das sehe ich genauso. Viele Grüße Neele

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    Steffi

    Danke für diese ehrlichen Worte! Ich muss gestehen, dass ich bislang eher nicht so begeistert war, wenn ich auf Blogs solch gesellschaftskritische und politische Themen vorfindem musste. Vermutlich weil man manchmal vor der bitteren Wahrheit fliehen möchte. Aber: Wer sich mit Mode beschäftigt, kommt an diesem Thema leider nicht vorbei. Was die Mode betrifft, habe ich leider auch keinen Plan. Ich denke, wie bereits kommentiert, dass es Sinn macht, insgesamt weniger und vielleicht etwas hochwertiger einzukaufen. Nicht, weil die teuren Marken „sauber“ produzieren, sondern weil man sie vielleicht einfach länger im Schrank hat? Ich weiß es nicht. Aber was ich weiß, ist, dass ich meine Teile von Zara etc. im Normalfall nicht länger als ein bis zwei Jahre trage. Danach haben sie entweder keine Form mehr, sind völlig verwaschen, haben ein Drehbein oder Löcher im Gewebe. Ich finde allerdings auch, dass man irgendwo einen Anfang machen muss und nicht von heute auf morgen alles umstellen kann. Alleine schon das Bewusstsein dafür zu haben, ist viel wert.

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      Neele Hofmann

      Ich danke dir für deine Worte! 🙂 Je mehr Kommentare ich bekomme egal ob hier oder auf Facebook, desto mehr zeichnet sich ab, dass es vermutlich schon mal ein Anfang ist, sich der Tragweite seines Kaufverhaltens überhaupt bewusst zu werden. Genauso wichtig ist es, irgendwo einen Anfang zu machen. Alleine sich Gedanken zu dieser Thematik zu machen ist, wie ich finde schon mal ein sehr guter, erster Schritt auf einem langen Weg…

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    Lary

    Ich fand den Post sehr interessant und gute geschrieben. H&M hat sogar einen Preis von Greenpeace erhalten und eine dauerhafte Denim Kollktion die aus wiederverwendeten und bio Materialien besteht.
    Ich habe auch bald einen Post zum Thema Nachhaltigkeit geplant und wie ich dazu stehe. Wird bald online gehen! 🙂

    LG Lary

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      Neele Hofmann

      Hallo Lary, vielen Dank! Das mit H&M wusste ich gar nicht. Da bin ich aber gespannt auf deinen Post 😉 LG Neele

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    SoeurX

    Hey, guter Beitrag zu dem Thema! Vor allem als (Mode-)Blogger ist es wahrscheinlich nicht so leicht, alles 2nd Hand zu kaufen, aber die Teile sind dann einfach individueller. Falls es doch mal fair und nachkaufbar sein sollte kann ich das Label armedangels sehr empfehlen. Angefangen mit Casual und Streetwear Kleidung gibt’s mittlerweile auch schickere Sachen. Produziert wird meines Wissens nach in Portugal unter menschenwürdigen Bedingungen und die Preise sind auch angemessen und nicht teurer als bei Zara 😉
    Wenn’s um Taschen geht gibt’s in Hamburg das Unternehmen beliya, die produzieren aus Leder-Sofaretouren und Überresten von Prêt-á-Porter Kollektionen namhafter Designer upcycling Taschen hier in der EU. Sehr gute Idee, finde ich und die Taschen sind auch wirklich qualititativ hochwertig.
    Vielleicht findest Du ja etwas, was Dich anspricht 🙂

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      Neele Hofmann

      Hallo Julia, vielen Dank! Ja,ich werde leider immer noch viel zu häufig schwach… Aber ich glaube, auch ein kleiner Schritt ist ein guter Schritt 😉 Vielen Dank für die tollen Tipps. armedangels kannte ich schon. Das Taschenlabel nicht, die Taschen sind wirklich total schön, die werde ich mir noch mal genauer anschauen 🙂 Liebe Grüße Neele

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    Bernhard

    Liebe Nelle von Justafewthings.de,
    vielen Dank für diesen offenen und ehrlichen Blogbeitrag über Deine Gedanken zu fairer Kleidung. Finde ich sehr gelungen und habe ihn auch über Facebook geteilt. Ich bin heute zum ersten Mal auf Deinen Blog gestoßen und er gefällt mir gut, wenn auch Beauty&Fashion nicht meine „Lieblingsthemen“ sind. Hast Du schon vom Film „The True Cost“ gehört? Er beschreibt die Produktions- und Handelsbeziehungen in der Bekleidungsindustrie und ist sehr eindrücklich.
    http://fairistdeinezukunft.net/2016/01/25/filmvorstellung-the-true-cost/

    LG Bernhard

    • avatar
      Neele

      Hallo Bernhard, vielen lieben Dank erst mal! Das freut mich sehr. Den Film kenne ich nicht, hört sich aber sehr interessant an. Eure Seite ist ja auch spannend. Die schaue ich mir auf jeden Fall mal genauer an. Ich bin immer froh über Tipps, wie man fairer einkaufen kann, auch wenn es mir (leider) noch nicht immer und in aller Konsequenz gelingt. Viele liebe Grüße aus Freiburg, Neele

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