Für ein paar Tage Berlin genießen

Sommertage in Berlin

Da wir in diesem Jahr ja bereits einen großen, langen und einmaligen Urlaub auf Hawaii verbringen durften, ging unser letzter Urlaub in Chris alte Heimat nach Berlin und anschließend an die Ostsee.

 

Auch ich habe vor acht Jahren für ein halbes Jahr in Berlin gelebt, weswegen es für uns beide immer wieder schön ist, für ein paar Tage in die Hauptstadt zu düsen.

Short break at Parker Bowles Berlin 🍴 #Berlin #favouriteplace #foodie

Ein von Neele ❤️ aus Freiburg (@neele_justafewthings.de) gepostetes Foto am

Hotelmäßig hat Chris diesmal zwar keine Glanzleistung vollbracht, es war aber günstig und zentral, sodass wir direkt mit unseren geliehenen Rädern losziehen konnten. Den ersten Tag verbrachten wir mit Chris Schwester. Nach Sektfrühstück bei ihr, zogen wir weiter, in das von mir heiß geliebte, Restaurant Parker Bowles in Kreuzberg. Seit wir vor einem Jahr zum ersten Mal dort waren, ist es mein absolutes Lieblingsrestaurant. Alle Gerichte, welche ich bisher probiert habe, waren super lecker, ganz frisch zubereitet und zudem noch bezahlbar. Mein Lieblingsgetränk, besonders an heißen Tagen, ist die Gurke-Ingwer-Limonade. Wenn ihr in Berlin seid, müsst ihr die unbedingt probieren! Danach fuhren wir auf das bekannte und leider sehr touristische Badeschiff. Es war trotzdem richtig cool dort seine Bahnen zu ziehen mit der Oberbaumbrücke im Rücken und den Bässen des DJs im Ohr. Liebes Lollo, leider habe ich bei diesem Berlinaufenthalt zwei ernstzunehmende Konkurrenten für dich entdeckt… 😉

Abends waren wir dann von Sonne, Schwimmen und rumliegen so müde, dass wir nur noch in unsere Betten fielen. Da unser Hotel in der ersten Nacht kein Frühstück inbegriffen hatte, waren wir am Sonntag frühstücken. Auch dieses Café kann ich nur empfehlen. Es ist am Ende des Kuhdamms, also von vielen „klassischen“ Tourihotels aus gut zu erreichen. Gegessen haben wir ein mega leckeres Omelett mit Feta und Spinat, einen frisch gepressten Saft und einen super Milchcafé. Also auch hier beide Daumen hoch, hier müsst ihr auch hin 🙂

Den Sonntag ließen wir dann auf zwei Foodtruck- bzw. Designmärkten ausklingen. Während ich schreibe, merke ich, dass sich der ganze Trip eigentlich primär dem Thema Essen gewidmet hat 🙂

Oh, fast hätte ich ein weiteres Highlight, ihr ahnt es, zum Thema Essen, vergessen: Ein ganz kleines Café „Cassonade“ ebenfalls in Kreuzberg, welches sich auf Crepes und Waffeln spezialisiert hat – ich war im PARADIES, denn es gab auch belgische Waffeln. Wir waren dann in 3 Tagen natürlich noch ein zweites Mal dort.

Am Montag waren wir nach kurzem Ausflug zum Lieblingsspanier, aka ZARA, auf dem Kuh-Damm, im relativ neu eröffneten Haubentaucher. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Bar, Club und Freibad, ähnlich wie das Badeschiff, aber irgendwie cooler und moderner. Der Haubentaucher ist in Friedrichshain auf dem selben Gelände, auf dem auch jeden Sonntag die Foodtruckmärkte stattfinden. Das Bad kostet 5 Euro Eintritt, einfache Liegen inbegriffen. Auch hier legt ein DJ den ganzen Tag Musik auf, bzw. es läuft Musik. Diese ist aber, wie ich finde, angenehmer, weil nicht so laut und aggressiv wie auf dem BAdeschiff. Das Publikum war, zumindest am Montagnachmittag, bunt gemischt, die Stimmung mega entspannt. Ich würde sofort wieder hingehen! Einziger Minuspunkt: Das Duschen kostet 1 Euro, wir haben dann mal darauf  verzichtet 😉

Abends waren wir beim, wie uns gesagt wurde, hippsten Mexikaner der Stadt „Santa Maria“ in Kreuzberg. Wir waren relativ früh dran, sodass wir draußen noch einen Platz bekamen, kurz danach standen die hippen Berliner aber allen ernstes Schlange. Das Essen war auch hier super lecker, und wird direkt vor den Augen der Gäste im Innenbereich des kleinen Restaurant frisch zubereitet. Auch die Margarithas sind sehr zu empfehlen.

Bevor es weiter an die Ostsee ging, verbrachten wir unseren letzten Vormittag im Zoo. Ich war noch nie im Berliner Zoo und war so mittel begeistert. Ich war schon ein paar Mal in Hagenbecks Tierpark in Hamburg, und der ist doch eine Klasse für sich. Nichtsdestotrotz hatten wir viel Spaß, besonders die Affengehege waren ein Highlight. Wer einen halben Tag Zeit hat und gerne ein bisschen schlendern möchte, dem kann ich einen kurzen Abstecher in den Zoo nur empfehlen.

Liebes Berlin, es war wie immer viel zu kurz und wir kommen bald wieder!

  • Kommentare ( 7 )

  • Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Ich akzeptiere

TOP