Fehlkaeufe verhindern die ultimativen Tipps

Tipps um Fehlkäufe und Schrankleichen zu verhindern

Ihr Lieben, dieser Beitrag ist teils Service für euch und teils eine Art Therapiemaßnahme für mich. Wie ihr vielleicht wisst, habe ich früher häufig zu Fehlkäufen tendiert. Mittlerweile ist es aber deutlich besser geworden. Wie mir das gelungen ist lest ihr hier.

Bloggerin Neele Fehlkauf

1. Kauft nur, was euch lange nicht mehr aus dem Kopf geht

Der erste Tipp ist meiner Meinung nach auch gleich der Beste: Wenn ihr etwas kauft, dann nach Möglichkeit nur, wenn ihr es schon wirklich, wirklich lange sucht. Ich habe in der Vergangenheit schon so oft die Erfahrung gemacht, dass das am Ende die Teile waren, die ich auch am meisten trage. Bestes Beispiel: Meine Chanel Tasche. Ein solches Modell habe ich jahrelang gesucht und seitdem ich fündig wurde benutze ich fast keine andere Tasche mehr. Mich interessieren auch keine anderen Taschen mehr. Ähnlich, wie wenn man seinen Traummann gefunden hat. 🙂 Spaß beiseite: Bei mir funktioniert dieses Vorgehen sehr gut und bisher wurden alle Fundstücke zu echten Lieblingsteilen.

2. Achtet darauf, dass die Sachen zum Rest der Garderobe passen

Ein weiterer, super wichtiger Tipp. Manchmal sieht man ja Teile die einem unfassbar gut gefallen. Früher habe ich die dann logischer Weise auch oft behalten. Heute stelle ich mir, bei (fast) allem, was ich kaufe die Frage: Passt es zum Rest meines Kleiderschranks?

Wenn ich schon im Moment des Anprobierens grübeln muss, wozu und wie ich das Teil kombinieren kann, wird es schweren Herzens nicht gekauft. Anderenfalls würde es nur ein trauriges Schrankleichendasein fristen. Ich habe so viele Dinge, die mir richtig gut gefallen. Leider fällt mir partout nichts ein, wozu sie passen. Seit neuestem werden diese Sachen dann gar nicht erst gekauft.

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3. Auf die Qualität achten

Im ersten Moment scheint dieser Tipp wenig damit zu tun zu haben weniger zu kaufen: Ich gehe allerdings seit kurzem genau so vor und kaufe deshalb auch weniger. Gerade in den gängigen High-Street-Ketten wimmelt es nur so von schlechter Qualität. Die Teile sehen auf den ersten Blick zwar häufig toll aus, entpuppen sich später aber dennoch als Fehlkauf.

Entweder geht das Kleidungsstück nach dem ersten Waschen aus der Form, oder man schwitzt sich aufgrund des Materials zu Tode, oder es sieht bei Tageslicht einfach billig aus, oder, oder, oder… Wenn man konsequent auf eine gute Qualität achtet, kauft man irgendwann auch weniger, weil man länger etwas vom einzelnen Teil hat. Außerdem macht es einfach glücklicher, wenn man ein T-Shirt auch nach einem Mal waschen noch anziehen kann, ohne dass die Nähte komplett verzogen sind.

 

4. Nicht jedem Trend hinterher rennen

Diesen Tipp aus meinem Mund zu hören ist vielleicht etwas seltsam, ich halte mich allerdings sehr konsequent daran. Wenn man einen Modeblog schreibt, hat man ja den Ruf, alle Trends mitmachen zu müssen. Ich sehe das allerdings etwas anders. Ich stelle euch hier Trends vor, was nicht heißen muss, dass ich sie selbst trage. Jeden Trend mitzumachen ist erstens schier unmöglich und zweitens auf Dauer unbezahlbar.

Es macht einen, wie ich finde, irgendwie auch nervös. Viel schöner ist es, seinen eigenen Stil zu entdecken und konsequent auszubauen. Die wenigsten Trends sind nämlich so universell, dass sie jedem stehen oder zu jedem passen. Ich empfehle hingegen sich jede Saison das rauszupicken, was den eigenen Typ unterstreicht.

5. Seinen eigenen Stil finden

Ihr glaubt nicht wie viel Geld ich „spare“ bzw. wie viele Fehlkäufe ich vermeide, seitdem ich meinen Stil gefunden habe. Früher wollte ich auch alles mitmachen und es hat mir (vermeintlich) super viel Spaß gemacht, Trends auszuprobieren. Auf die Dauer ist das allerdings ziemlich unbefriedigend. Erstens kann man wie gesagt, nicht alles mitmachen und zweitens habe zumindest ich mich, immer ein wenig unwohl gefühlt.

Ein Outfit ist dann perfekt, wenn man sich darin mega wohl fühlt. Im besten Fall sogar richtig schön und sexy. In vielen Trendteilen, wie beispielsweise fast allem, was sehr Oversize geschnitten ist, komme ich mir total verkleidet vor. Es bringt demnach nichts, irgendetwas zu erzwingen. Seit ich meinen Stil gefunden habe, und weiß, was mir steht, kaufe ich ausgewählter und gezielter ein. Statt wie früher alles zu bestellen wähle ich mittlerweile aus, was mir „fehlt“ oder was zu meinem Stil passt. Dadurch fallen natürlich super viele andere „Stile“ weg und man kauft automatisch weniger ein – perfekt. 🙂

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6. Jede Saison überlegen, was man „braucht“

Ich gehe mehr und mehr dazu über mir bewusst zu überlegen, was ich für eine neue Saison „brauche“.

Ein Beispiel, die schwarze (skinny) Jeans. Im Winter trage ich fast nichts anderes. Was bringt es also sich fünf super ausgefallene Hosenmodelle zu kaufen, wenn man am Ende doch eh fast jeden Tag zur schwarzen Skinny greift. Mittlerweile schaue ich mir meine Lieblingsteile lieber an und überlege, ob sie noch tragbar sind (bisher leider eher selten, siehe Tipp Nr. 3…) und ob ich sie ersetzen muss. Wenn ich das tue, achte ich wie gesagt auf eine gute Qualität. Wenn ich dennoch Lust auf etwas Neues habe, überlege ich genau, was zu meinem Stil passen würde.

Wie ihr wisst, bin ich ein großer French Chic Fan. Ich trage außerdem gerne schwarze Hosen. French Chic + Schwarze Hose = Eine schwarze Kick Flare Jeans. So oder ähnlich versuche ich bei jeder neuen Anschaffung vorzugehen.

7. Regelmäßig Ausmisten

Auch regelmäßiges Ausmisten hilft mir enorm. Erstens finde ich dann Teile, deren Existenz ich komplett vergessen hatte und zweitens verschaffe ich mir so einen guten Überblick. Außerdem ist es eine sehr gute Therapie, wenn man wieder sieht, wie viele Fehlkäufe sich dennoch anhäufen. Wie gesagt, ich arbeite noch an mir. 😉 Des Weiteren freuen sich auf diese Weise jedes Mal meine Freundinnen, denn die meisten Klamotten verschenke ich. Der Rest wird verkauft oder gespendet. Das Ergebnis ist auf jeden Falls sehr befreiend.

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8. Nur kaufen, worin man sich auf Anhieb wohl fühlt

Wenn man ganz ehrlich zu sich selbst ist, sind viele Schrankleichen die Teile, in denen man sich von Anfang an nicht zu 100% wohl gefühlt hat. Entweder irgendetwas war zu eng, oder zu weit oder saß nicht richtig. Besonders häufig kommt das meiner Erfahrung nach übrigens bei Schuhen vor. Wenn ihr also in der Umkleide steht und an euch rumzuppelt oder die Zehen einzieht: Lasst das Teil im Laden. Glaubt mir es ist besser so. Kein Schuh wird über Nacht eine Nummer größer und kein Kleid verändert seine Form. 😉 Das gesparte Geld sollten wir lieber in hochwertige Teile investieren, von denen wir lange etwas haben und die sitzen wie angegossen.

9. Auf Klassiker und Basics setzen

Dieser Tipp schließt ein wenig an Tipp 3 an, auf Qualität zu achten. Sehr empfehlenswert ist außerdem, auf Klassiker zu setzen. Wie viele Jahre trage ich jetzt schon immer und immer wieder die selbe, schwarze Lederjacke? Ich kann mich gar nicht erinnern, sehr lange auf jeden Fall. Ähnlich verhält es sich mit vielen anderen Klassikern. Man denke nur an den Trenchcoat, ein gestreiftes Oberteil, hochwertige Stiefel, eine geräumige Tasche usw. Je nach Budget lohnt es sich dann wiederum auf eine gute Qualität zu achten. Ich erinnere an meine Trenchcoat-Suche… 😉

Besser einmal ein wenig mehr Geld in die Hand nehmen als alle zwei Jahre etwas Neues zu kaufen. Wenn ihr einen Grundstock aufgebaut habt, könnt ihr daraus so viele unterschiedliche Outfits kreieren, dass man fast nichts anderes mehr braucht.

10. Ordnung halten

Last but not Least: Ordnung halten! Dieser Tipp schließt an das Thema Ausmisten an. Leider sieht mein Schrank meistens ziemlich wild aus und ich sehe gar nicht, was ich alles habe. Nach dem Ausmisten ist immer alles super ordentlich, aber dann schleicht sich der Schlendrian ein und alles wird wie wild in den Schrank gestopft. Dabei hilft es wirklch, wenn man einen guten Überblick hat. Ich habe den Dreh noch nicht komplett raus.

Eigentlich würde ich zum Beispiel auch gerne alle meine Schuhe im Blick haben. Die sind allerdings verstaut in Kartons. Ich glaube wenn man jeden Morgen sieht, was man hat, kauft man automatisch viel weniger. Ich werde mein Schrankkonzept also noch mal überdenken…

Welche Tipps habt ihr und was habt ihr vielleicht selber schon mal ausprobiert?

  • Comments ( 4 )

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    Lifestyle Bazar

    Liebe Neele!

    Super Beitrag, das stimmt wirklich mit dem ‚Zusammenpassen‘. Ich habe in der Vergangenheit auch so viele einzelne Teile gekauft, aber die passen nicht wirklich wo dazu…

    und danke für die weiteren tollen Tipps.

    Alles Liebe, Nina / http://www.lifestyle-bazar.com

    • avatar
      Neele Hofmann

      Sehr gerne du Liebe, es freut mich, dass der Beitrag dir gefällt 🙂 Liebe Grüße Neele

  • avatar
    Fashionqueens Diary

    Ja, ja und nochmals ja 🙂 Kann absolut jeden Punkt von dir nur unterschreiben! Ordnung halten finde ich fast am wichtigsten, denn dann sieht man, was man hat, was man braucht und letztendlich auch, welche Teile seit Monaten ungenutzt (und ungeliebt?) im Schrank hängen und sich endlich mal verabschieden sollten 😉

    • avatar
      Neele Hofmann

      Vielen lieben Dank!!! Stimmt, Ordnung halten ist wirklich am wichtigsten. Da muss man sich zwar echt mega am Riemen reißen, aber es lohnt sich 😉 Ganz liebe Grüße Neele

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